Jonathan Rhys Meyers redet über Mission Impossible III
Jonathan Rhys Meyers – der Fluchthelfer in MI3:
Wenn eines der IMF-Teammitglieder eine schnelle Flucht braucht, steht Rhys Meyers Charakter auf der Matte. „Declan ist ein Chamäleon“, erklärt Rhys Meyers. „Er spricht verschiedene Sprachen und er hat viel Selbstbewusstsein. Das ist wichtig für den Charakter, aber er liebt auch Boote und Autos. Er ist der typische Kerl, der den anderen zur Flucht verhilft.”
Die Stunt-Arbeit und die riesigen Ausmaße von Mission Impossible III
>Rhys Meyers hat viel Action, aber nicht so viel wie Tom Cruise. „Ja, aber Tom wird quasi seit 25 Jahren von einem der Top 10 Stuntmänner trainiert“, erkennt JRM an. „Es geht ihm ganz leicht von der Hand. Als ich das erste Mal mit dabei war dachte ich, Wow, wow, er könnte sich wirklich verletzten,’ aber dem war nicht so.“
Rhys Meyers scheute sich insbesondere vor einer Szene.
“Als er in das ramponierte Auto fliegt.…..die Sache mit Mission Impossible ist, dass nur 5% Spezialeffekte sind. Sie erledigten das, was wir nicht taten.”
Obwohl er schon seit mehr als einem Jahrzehnt schauspielert war MI3 seine größte Produktion bisher. „Die Ausmaße dieses Filmes sind gigantisch, du weißt es nur nicht, bis du den Film siehst. Wenn man am drehen ist, realisiert man nicht „Oh mein Gott, das ist ein gigantischer Film’. Es ist nur ein weiterer Film an dem man arbeitet. Filme machen ist ein sehr intimer Prozess. Es ist egal wieviele Millionen Dollar man zur Verfügung hat, der Prozess ist im Grunde immer derselbe. Aber wenn man den Film sieht, erkennt man erst, dass man in einem riesigen Actionfilm mitspielt.”
Erinnerungen an das Set von MI3:
„Ich mochte die Szenen mit Tom in Rom und wenn wir streiteten, schrieen wir uns in italienisch an. Wir änderten den Dialog ein bisschen, damit es etwas angenehmer für die jüngeren Zuschauer war. Aber ich sagte etwas zu Tom, dass sonst keiner zu ihm sagt – selbst nicht in italienisch. Aber es hat Spass gemacht und es war unsere erste Dialogszene. Es war irgendwie intensiv, aber es hat das Eis zwischen uns gebrochen.“
Über sein Training als Geheimagent:
„Es ist sicherlich sehr anstrengend, also musste ich vorher viel trainieren. Ich war jeden Tag im Fitnessstudio, denn selbst wenn es keinen dieser Stunts gab, muss man so aussehen, als könnte man jeden dieser Momente bewältigen. Aber ich lernte, wie man Helicopter fliegt und das war auch schon was.”
Wenn man ihn fragt, wie gut er fliegt sagt JRM “Ich denke, meine Flugkünste sind sehr beschränkt. Ich bin mir nicht sicher, ob mir jemand zutrauen würde, alleine zu fliegen. Aber ich habe die Grundlagen gelernt und wenn man mal den Chopper in der Luft hat, ist es ziemlich einfach. Das Schwierigste war eigentlich, damit klar zu kommen, dass man in einem Helicopter sitzt und wirklich fliegt und in der Luft ist. Die Dinge sehen von oben anders aus. Aber, ich bin seither nicht mehr geflogen.“
Rhys Meyers hat tatsächlich die Kontrolle über einen Helicopter für einige Minuten im Film. „Aber sehr, sehr eingeschränkt. Ein Pilot war dabei. Aber die Szenen wo ich durch die Windmühlen fliege sind natürlich gedoubelt. Nie im Leben würden die einen Schauspieler so was machen lassen. Es ist zu gefährlich.“
Darüber, wie es war, das erste mal mit Regisseur JJ Abrams zu arbeiten:
„In dem Moment, in dem ich JJ traf, wusste er schon, dass er diesen Film annehmen und alle aus den Latschen hauen würde. Es gibt keinen großen Unterschied zwischen einer TV-Produktion und einem Film. Der einzige Unterschied ist der, dass der Film im Kino läuft, das TV läuft bei Dir daheim. JJ hatte viel Erfolg im TV, vielleicht ist er der erfolgreichste Typ im Fernsehen, also war es sehr leicht den Sprung vom TV zum Film zu machen. Es viel ihm leicht.“
JRM fährt fort: “Es geht um die Arbeit. Ich würde mit einem guten Regisseur…Du weißt, ich gehöre nicht zu diesen Schauspielern, die sagen ‚Ich will diese Rolle’. Es ist mehr ‚Ich will mit diesem Regisseur arbeiten’, egal was für eine Rolle es ist, denn wenn der Regisseur gut ist, findet man wahrscheinlich auch die Rolle gut, denn es ist ein guter Film. Aber ein mittelmäßiger Regisseur wird immer einen mittelmäßigen Film machen.”
Er kann definitiv ein Geheimnis für sich behalten:
Alle Schauspieler mussten einen Vertrag unterschreiben, in dem sie sich einverstanden erklärten, die Handlung des Filmes geheim zu halten, bevor sie nicht einen Schritt am Set gemacht hatten. Rhys Meyers fand das schwierig und das nur aufgrund dessen, wie die Journalisten sich während eines Interviews fühlten. „Ich fühlte mich schlecht wenn die Leute Fragen hatten. Ihr Boss schickte sie um was über MI3 heraus zu finden und sie stellten die Fragen und ich sagte nur höflich ‚Ich sage nichts’. Dann haben die Leute oft gefragt. ‚Nun , können Sie denn nicht ein bisschen was sagen?’ Ich musste sagen ‚Ich bin vertraglich gebunden und kann euch nichts sagen’. Also wurde weiter gefragt und ich habe nur gelächelt. Und das war hart, denn ich wollte nicht unhöflich erscheinen, aber es ist ein Teil meines Jobs – wie es auch ein Teil ihre Jobs ist – ein Geheimnis zu bewahren.“
Quelle: movies.about.com – Rebecca Murray ~ About.com






