Jonathan Rhys Meyers August Rush Interview (2007)
Er ist ein Chamäleon, das ist sicher – wie sonst könnte man die vielseitigen Rollen von Jonathan Rhys Meyers erklären? Von der von David Bowie inspirierten Rolle des Glam-Rockers in Velvet Goldmine, über den engagierten Fußballtrainer in Kick it like Beckham bis zu seiner überraschenden Darstellung als Elvis in einer 4 Stunden Miniserie, welche ihm eine Emmy-Nominierung und einen Golden Globe einbrachte. Aber er hat auch andere Sachen gespielt, von Henry VIII. in der preisgekrönten Serie „Die Tudors“, bis zu einem Tennislehrer, der nicht das ist, was er zu sein scheint, in Woody Allen’s Match Point. Es ist kaum vorstellbar, dass das derselbe Mann in all diesen Rollen ist. Seine neuste Rolle ist nicht weniger herausfordernd. In August Rush, eine in New York angesiedelte Fabel über ein musikalisches Wunderkind (Freddie Highmore), welches seine Eltern sucht (Keri Russel und Jonathan Rhys Meyers), musste er Gitarre spielen und singen. Gaynor Flynn traf sich mit dem irischen Schauspieler auf dem Internationalen Film Festival von Rom.
Wie schwierig war es, in dem Film zu singen und zu spielen?
Nicht so schwierig. Ich habe so viel ich konnte, in meiner Freizeit gespielt und habe mit echten Musikern Zeit verbracht und mit ihnen gespielt. Aber das Ziel war niemals ein Meister an der Gitarre zu werden. Louis, mein Charakter, ist ein Sänger und Liedertexter.
Ich habe gehört, dass Ihr echter Bruder im Film dabei ist und Sie Ihre eigenen Songs singen. Ist das wahr?
Ja, das ist es. Als wir den Film drehten, hatten wir einen Schlagzeuger, welcher den irischen Schlagzeuger spielen sollte. Dieser stieg in letzter Minute aus, und es hieß, wir können keinen bekommen, also fragte ich meinen Bruder und bezahlte seinen Flug. Ich konnte nicht so gut Gitarre spielen, also musste ich es lernen und sang meine eigenen Songs.
Was hat Ihr Bruder dazu gesagt?
Er sagte: Ja, ja, ja. Ich komme nach New York und du zahlst, haha.
War es sein erster Film?
Ja.
Sie starteten dann seine Karriere.
Ja sicher, und ich erinnere mich als ich am Set war und Jim Sheridan, Kirsten’s Vater, herkam. Jim gefiel mein Bruder, er dachte, er sei aussergewöhnlich und Jim schaute sich auf dem Monitor eine Szene an, die wir auf der Bühne gedreht hatten, und ich sitze da und Jim sagt, oh dein Bruder ist fantastisch, und was bin ich ? Ich wollte fantastisch sein, aber nein, er war grossartig und hatte sehr viel Spaß. Und ich wollte, dass die irische Person von einer irischen Person gespielt wird. Alex O’Loughlin spielt mein Bruder in dem Film, und er ist ein Aussie (Australier), aber ich wollte eine wirklich authentische irische Person haben, die den Drummer spielt, weil das eine Energie ergibt, die nicht existiert, wenn ein US-Amerikaner einen Iren spielt. Es wäre etwas anderes, die Energie wäre anders. Man erkennt einen Amerikaner überall heraus, wissen Sie. Sie sind ein bisschen zu rot, die Zähne sind ein bisschen zu weiß.
Hatten Sie dann ein wenig Einfluss ?
Einfluss auf meinen Charakter, aber nicht darin, wie die Produktion lief. Natürlich auf die Musik, weil ich meine eigenen Lieder aufnehmen musste, bevor wir mit der Produktion anfingen, da hatte ich definitiv meine Hand drin. Und darin, wie wir sie aufnahmen, und wie wir sie einbringen würden, aber alles andere lag in der Hand der Produktionsmannschaft.
Was für einen Musikgeschmack haben Sie?
Mein Musikgeschmack unterscheidet sich von Louis Connolly’s Geschmack, weil er einen Sänger/Songschreiber spielt. Er ist nicht Eric Clapton, und er wird nie einer sein. Er ist ein durchschnittlicher Sänger/Songschreiber in New York.
Und Sie?
Unter dem Durchschnitt.
Welches ist Ihre Lieblingsband?
Das wechselt, aber ich mag Broken Social Scene, Kings of Leon, Black Rabble Motorcycle Club.
Finden Sie, dass Match Point alles für Sie änderte?
Ja sicher änderte es alles. Als Match Point herauskam, dachte jeder, dass Woody’s beste Zeiten vorbei waren, und auf einmal brachte er diesen großartigen Film und ich bekomme die Hauptrolle darin. Es war schwierig zu spielen, weil ich jemanden spiele, der schwach ist. Es ist sehr schwer, jemanden zu beobachten, der schwach spielt. Er ist kein starker Charakter, er sollte nie stark sein, er sollte nie ein Psychopath sein. Statt psycho ist er eher erbärmlich, und Woody sagte das, weil ich ihn viel stärker und dunkler spielen wollte, aber Woody wollte das nicht. Er ist keine schlechte Person, er macht nur schlechte Dinge, daher ist er eine schwache Person. Und dann kam Match Point heraus und er war finanziell und bei den Kritikern so erfolgreich, wie man es sich nicht hätte vorstellen können. Als Match Point heraus war, gewann ich zwei Wochen später auch einen Golden Globe für die Darstellung von Elvis Presley, und plötzlich lief es. Plötzlich hatte ich die Hauptrolle im besten Woody Allen Film in vielleicht zehn Jahren, und ich spielte auch eine amerikanische Ikone, für die ich einen Golden Globe erhielt, das hat alles verändert.
Hat sich Ihr Leben ebenfalls verändert? Werden Sie auf der Straße erkannt?
Ja, das wird man, aber mein Leben hat sich nicht verändert. Ich arbeite nur. Ich sehe mich selbst überhaupt nicht als den großen Filmstar, ich bin nur ein Schauspieler der Arbeit hat.
Ich habe “The Tudors” gesehen. Gefällt mir sehr gut.
Ja, und ist es nicht sehr sexy ?!
Ich konnte mir nie vorstellen, dass dieser fürchterliche König wie Sie sein könnte.
Ist er auch nicht. Sie wollten keinen übergewichtigen alten Schauspieler haben, der die Rolle spielt. Es wäre nicht sexy geworden.
Sie haben während der Jahre eine große Auswahl an Männern gespielt. War es schwierig die Leute zu überzeugen, dass sie diese Rollen wieder ablegen können?
Ja, sicherlich. Match Point war, was es war und Bend it like Beckham war auch was es war, von der kommerziellen Sichtweise her gesehen. Bei Mission Impossible 3 dabei zu sein, war sehr gut. Den Golden Globe zu gewinnen, war sehr gut und dann machte ich “The Tudors”, was ein großer Erfolg in Amerika war. Und nun ist es auch ein großer Erfolg in Europa und das hat mich in Bezug auf Velvet Goldmine, welcher sehr zweideutig und androgen war, maskuliner gemacht. Ich war damals erst 19. Plötzlich bin ich 30 und spiele dieses unglaublich sexuelle, sehr maskuline Alphamännchen, und jetzt schauen die Direktoren wieder aus ganz anderen Gründen auf mich.
Aus welchen?
Nun, jetzt sehen sie mich nicht einfach nur als einen Schauspieler, sondern als einen Hauptdarsteller, denn so definiert es sich. Zuerst, wenn man erfolgreich werden will, muss man, wie bei Velvet Goldmine, die Männer für sich interessieren. Somit erhalten Sie ein homosexuelles Publikum, welches sich nur für sie interessiert. Und schliesslich muss man auch das weibliche Publikum für sich gewinnen, denn das ist Ihr Publikum. Denn, wenn Sie sich die erfolgreichen Sendungen im Fernsehen ansehen, sind 70% des Publikums weiblich. “The Tudors” haben ungefähr 180.000 bis 200.000 Zuschauer pro Woche in Irland. 150.000 davon sind Frauen, nur 20% des Publikums ist männlich. Ein männliches Publikum verfolgt die Show vielleicht ein oder zwei Wochen, aber dann werden sie auf das Champions League Fußballspiel umschalten. Wie vor drei Wochen. Unsere niedrigste Quote für “The Tudors” war vor drei Wochen, denn die Champions League war am gleichen Abend.
Sie leben in L.A., richtig?
Richtig, aber ich wuchs in Irland auf.
Hätten Sie es schwer, wenn Sie nach Irland zurückgehen würden?
Nun, die Iren machen es ihren erfolgreichen Leuten irgendwie immer schwer. Das ist typisch irisch, die Leute immer auf dem Boden zu halten. Sie machen es mir schwer und sie machen es Colin Farrell schwer, sie machen es uns Beiden schwer.
Das lässt Sie bodenständig bleiben, richtig?
Ich denke, dass die Iren einen gerne auf dem gleichen Niveau halten wollen. Aber sie sind wirklich sehr, sehr stolz auf mich und Colin und Cillian Murphy, denn wir drei haben als junge Schauspieler eine ganze Industrie für Schauspieler geöffnet, die vorher nicht verfügbar war. Ich meine, ab dem Zeitpunkt als ich, Colin Farrell und Cillian Murphy über die letzten acht Jahre mit dem Filmen anfingen, erfolgreiche Filme und uns einen großen Namen in Hollywood machten, seitdem suchen Direktoren, Produzenten und Studios in Irland nach Talenten. Wohingegen sie vor zehn Jahren nicht auf Irland schauten. Was das betrifft, hielten sie auch nicht in England oder in Australien Ausschau. Wenn Sie sich die Spitzenschauspieler in Hollywood ansehen, Cate Blanchette, Naomi Watts, Eric Bana, Heath Ledger, Alex O’Loughlin, David Wenham, das sind viele Leute, die große Hollywood-Filme machen. Dann haben Sie den englischen Anteil: Daniel Craig, Clive Owen, Jude Law, Rhys Ilffans, Charlie Cox, Ewan McGregor. Ein rießengroßer Teil der Hauptdarsteller von Hollywood sind keine Amerikaner. Es sind Europäer und Australier.
Für was sind sie verantwortlich?
Ich denke, dass sie mitunter für die Globalisierung des Universums oder der Globalisierung unserer Welt verantwortlich sind.
Sie bringen etwas in die Industrie ein, das die Amerikaner nicht tun, stimmen Sie zu?
Ich denke nicht, dass Amerikaner nichts einbringen, weil es noch viele amerikanische Filmstars gibt und es immer viele amerikanische Filmstars geben wird. Ich denke gerade, dass viele der großen Filme, die dieser Tage gedreht werden, nicht in Amerika gedreht werden. Sie werden in der ganzen Welt gedreht. Zum Beispiel Filme wie Babel, Sryiana, Rendition, Notes on a Scandal, Elizabeth, Atonement, Silk, Match Point. Das erste Mal, dass sich Woody Allen jemals aus New York herauswagte, war wegen der Globalisierung. Es muss nicht länger Amerika und Europa sein, es ist die ganze Welt. Und ein Schauspieler der erfolgreich in der Industrie sein will, muss nicht den traditionellen Weg in Hollywood einschlagen.
Haben Sie sich jemals darüber Sorgen gemacht, dass Ihre Werbung als Gesicht von Hugo Boss, Ihrem Ruf als Charakter-Darsteller schaden könnte?
Nein, weil ich nicht denke, dass sie mich jemals als ein Charakter-Darsteller sahen. Als ich zuerst Filme machte, sahen sie in mir das Gegenteil, einen hübschen Jungen. Als ich Velvet Goldmine drehte, war Velvet Goldmine kein Charakter, es war eine Rolle. Ich denke nicht, dass ich jemals rausgegangen bin und eine Charakter-Rolle gespielt habe, die ein reiner Charakter war. Ich habe nie einen Film gemacht, wo sie mich vorsätzlich hässlich gemacht haben. Wohingegen jemand wie Jude Law wirklich für eine Rolle kämpfen wird, die ihn hässlich macht, weil er versuchen muss, dem zu entkommen, was er ist, denn er ist ein Teenie-Idol.
Sie sind schon immer ein stolzer Ire gewesen. Würden Sie sagen, dass dies ein wichtiger Teil Ihrer Persönlichkeit ist?
Ja gut, ich werde meine Identität nie verlieren, weil ich immer Irländer sein werde. Aber ich will nicht, dass dies meine Persönlichkeit überschattet. Und ich denke nicht, dass mein Irisch sein definiert, wer ich bin. Ich will nicht, dass meine Identität mich definiert, nur weil ich drei irische Charaktere in meinem ganzen Leben gespielt habe. Ich werde normalerweise dafür nicht gecastet, weil ich nicht wie ein typischer Irländer aussehe. In der Filmindustrie ist das sehr einfach, jeder Schauspieler der glaubt, sein Aussehen ist nicht ausschlaggebend für die Rolle, hält sich selbst zum Narren. Sie sehen einen Film und Ihr Äußeres definiert die Rollen, die Sie spielen. Der Grund warum Angelina Jolie die Rollen spielt, die sie spielt, besteht darin, dass sie dementsprechend aussieht. Der Grund warum Julia Roberts die Rollen spielt, die sie spielt, ist, weil sie danach aussieht oder weil Matt Damon danach aussieht.
Sind Sie in gewisser Weise als Schauspieler eitel?
Natürlich ist man vor der Kamera eitel. Irgendwie handelt man immer narzistisch. Bin ich eine selbstverliebte Person? Absolut. Bin ich eitel? Absolut.
Es ist mutig, das zuzugeben.
Es ist nicht mutig, es ist die Wahrheit, und jeder Schauspieler der vor Ihnen sitzt und Ihnen erzählt, dass er nicht eitel ist, erzählt Bullshit. Ich bin überzeugt, dass viele Schauspieler sagen „Oh nein, ich bin nicht eitel, ich sehe nur fabelhaft aus.“ Das würden sie gerne selbst glauben. Sie wurden alle sehr sorgfältig manipuliert, und ich habe mich mit einigen der schönsten Schauspielern der Welt getroffen und mit ihnen gearbeitet. Man sieht sie dann auf dem Titelbild einer Zeitschrift, aber so sehen sie nicht aus, keiner von denen sieht so aus.
Und was ist an der Schauspielerei interessant? Warum wollten Sie schauspielern?
Ich wollte schauspielern, weil es leicht verdientes Geld ist.
Sie sagten, Sie haben nie Schauspielstunden genommen und sie würden auch nie welche nehmen.
Ich denke, dass ich mittlerweile zu weit gekommen bin, um anzufangen Schauspielunterricht zu nehmen. Und Tatsache ist, dass man nicht einfach eine Schauspielstunde vor einem Film nehmen kann, das kann man wirklich nicht. Entweder man kann es oder man kann es nicht. Sie können es nicht lernen, Sie können es nicht erreichen, und niemand kann es Sie lehren. Ich kann eine Million Schauspielstunden nehmen, aber das heisst noch lange nicht, dass ich gut bin. Entweder man ist es, oder man ist es nicht.
Wie kamen Sie an Ihr erstes leichtverdientes Geld?
Die erste Sache, die ich gemacht habe, war ein Werbespot. Ich war 15 Jahre alt und bekam 500 Pfund für 2 Stunden Arbeit. Im darauf folgenden Film hatte ich meine erste Hauptrolle. Es war ein Low Budget Film und ich bekam 20.000 Pfund für am Drehort rumzuhängen und zu spielen. Ich war 17. Welcher Junge würde das nicht machen, was ich gemacht habe?
Wann begriffen Sie, dass Sie es wirklich mochten?
Ich denke, als ich Michael Collins drehte, meinen zweiten Film. Und es war nicht mal das Schauspielern, es war die ganze Atmosphäre. Und plötzlich war ich an einem Drehort mit Liam Neeson, Alan Rickman und Neil Jordan und es war das ganze Drumherum und die großen Kameras, und plötzlich war es so etwas wie ein verdammt cooler Job.
Sie verließen die Schule mit 16, und ich habe gelesen, dass Sie ziemlich rebellisch waren, ist das richtig?
Ich denke nicht, dass ich rebellisch war. Ich denke, dass ich mich nur nicht in der Schule anpasste. Ich ging nie aus, um rebellisch zu sein, als ich jünger war. Und als ich Interviews gab als ich jünger war, denke ich, dass ich einen Fehler machte, weil ich jung war. Ich sprach viel über meine Jugend, und dann setzen die Leute in ihrer Fantasie zusammen, dass ich arm aufwuchs, und dass ich aus der Gosse kriechen musste. Das kommt, weil die Leute mit ihren Kugelschreibern poetisch sind, aber es war nicht so. Das ist das Image, welches sie promoten wollen. Hier ist er, ein junger rebellischer irischer Schurke. Jetzt haben wir ihn gezähmt, damit er ein Schauspieler werden kann. Es ist nicht die Wirklichkeit, es ist nur die Fantasie, die die Leute in ihren Köpfen haben.
Sie spielen jeden Charakter mit einer bestimmten Intensität. Ist es schwierig, das immer wieder zu erreichen?
Ja, man muss furchtbar viel Intensität geben. Ich denke, dass es für einen Schauspieler leichter ist, angespannt und dramatisch zu sein, als wenn es leicht und komödiantisch sein soll. Für mich ist es leichter, dramatisch zu sein. Sogar im Film „My Favorite Year“ dreht sich Peter O’Toole um und sagt, dass das Sterben leicht, und eine Komödie schwierig ist. Weil Komödien am schwierigsten sind. Ich finde Komiker außergewöhnlich, und ich sprach mit Robin Williams darüber. Wenn zwei Schauspieler eine sehr komische Szene in einem Film haben, ist das grossartig. Aber sie mussten diese Szene 20mal vor einer Crew durchspielen, die nicht lacht. Komödie ist ernster als Drama, und ich bin nicht sicher, dass ich im Stande sein würde, das zu tun – dass ich einen Witz spielen könnte, wenn alle ringsherum nicht lachen. Aber das Publikum wird lachen und das musst Du in Deinen Kopf bekommen und Du musst die Crew vergessen, weil sie es schon 20mal gehört haben. Du musst an das Publikum denken, welches ihn zum ersten Mal hören wird.
Was gefiel Ihnen an diesem Film?
In August Rush war ich in der Lage, jemanden zu spielen, der zu bemitleiden ist, und der nach seiner ersten Liebe sucht. Wissen Sie, es gibt immer dieses Mädchen oder diesen Kerl, mit dem sie nicht genügend Zeit verbringen konnten oder vielleicht sitzt Du in einem Café und Du siehst dieses schöne Mädchen oder diesen hübschen Kerl, und Du siehst sie nie wieder, aber Du vergisst sie nicht.
Was denken Sie über Liebe auf den ersten Blick?
Ich glaube wirklich an die Liebe auf den ersten Blick, und das passiert mit Lewis in August Rush.
Ist Ihnen das auch schon passiert?
Ja, einmal verliebte ich mich auf den ersten Blick.
War das der Hauptgrund für Sie, diesen Film zu machen?
Das und die Tatsache, dass in New York gedreht wurde und ich mit Kirsten Sheridan arbeiten konnte, mit der ich wirklich arbeiten wollte. Und mit Terrence Howard mit dem ich wirklich arbeiten wollte und Freddie Highmore mit dem ich wirklich arbeiten wollte. Und, ich durfte einen Musiker spielen und es ist ein großer kommerzieller Film, der eine schwächere Seite an einem Charakter zeigt und mir in der Zukunft erleichtert, an Rollen zu kommen, die anders als Match Point sind. Wenn sich jemand die Arbeiten ansieht, die ich gemacht habe, und Bend It like Beckham, Match Point, August Rush, The Tudor’s und Elvis miteinander vergleicht, sieht man die Vielschichtigkeit die ich als Schauspieler habe. Um einen Direktor zu überzeugen, brauche ich ein bisschen von diesem und ein bisschen von dem, und dann bin ich ihr Mann. Darum nehme ich verschiedene Rollen an. Somit kann man meine Bandbreite überblicken.





