Jonathan Rhys Meyers does Paris

Februar 4, 2010 by Traxxy  
Filed under News

Von otownrog

31. Januar 2010 7:28 AM

Jonathan Rhys Meyers kennt Paris. Er ist ein jet-settender Star aus Film und Fernsehen, dessen Heimat Dublin genauso wie London, Los Angeles und Marokko ist, der mit 32 Jahren sehr viel Zeit in La Ville Lumiere (Stadt der Lichter) verbracht hat, sodass er die Ortsansässigen imitieren kann, wenn nicht sogar für einen von ihnen gehalten werden kann.

Aber das Paris, in dem er seinen neuen Film „From Paris with Love“ (läuft am Freitag an) gedreht hat, war nicht das „Touristen-Paris“. Oh nein. Es waren die „schlimmen“ Teile der Stadt.

„Seht, die gibt es in jeder Stadt, und wenn dem nicht so wäre, wäre Paris sehr langweilig. EIN MUSEUM“, sagt er. „Die Möglichkeiten sind unendlich in einer Stadt wie Paris: Größe und Schönheit und Geschichte und Kunst und Kultur. Und tolle Touristenattraktionen wie der Eiffelturm, welcher auch sehr schön ist, der Place de la Concorde, der Triumphbogen, das Musee D’Orsay, der Louvre.“

“Aber Paris bedeutet auch Plätze an denen wir filmten, in Montfermeil (im Osten der Stadt), die genauso wie jedes andere Ghetto der Welt sind. Außer, dass die Leute sagen ‘Bonjour? Wassup? Hast Du Dich verlaufen? Willst du Gras? Ja cool Mann! Suuuuper cool!“

Dieser schwarze Cadillac Escalde in dem sein Charakter durch die Straßen düst? Der passt genau da rein. Es ist ein signifikantes Fahrzeug dort, genau wie hier.

“Mann, jeder französische Möchtergern-Rapper will „Le SNOOP Doggy Dog“ sein, mit Le Bling und einen Le Escalade Noir (schwarz) fahren, mit krassen rouse et jantes Ö (Reifen und Felgen). Sie wollen diese riesen Felgen, weil die amerikanische Kultur überall hinkommt.“

Außerhalb des Bildschirms häufig aufbrausend und ‘bedrohlich aussehend’ (Christian Science Monitor) und ’schillernd’ (Tom Shales von der Washington Post) auf dem Bildschirm, wird Rhys Meyers die Stadt nicht so kennen lernen wie die meisten es würden. Er wohnt im 4-Sterne Hotel Crillion (10 Place de la Concorde), einem der ältesten Luxus-Hotels der Welt, „ein alter Palast wo Marie-Antoinette ihre Klavierstunden hatte. Sehr gewaltig, luxuriös , und ein bisschen zu fein für mich.“

“Ich bin um 5 Uhr morgens im Trainingsanzug und großen Stiefeln am Set und komme um 8 Uhr abends wieder ins Hotel, sehe genau so aus, und in der Lobby sind dann all diese schicken französischen Ladies in ihren Chanel und Louis Vuitton Sachen. Sie hören, dass ein Filmstar diese Woche dort ist und erwarten Gary Grant. Den haben sie nicht bekommen“

“Aber das Hotel ist im Herzen der historischen Stadt, also war es nicht gerade so: ‘Was hast du in Paris gesehen?’ Mann, was habe ich nicht gesehen! Es ist alles gerade aus der Tür raus, der Louvre, alles!“

Rhys Meyers nahm seine Mahlzeiten im Restaurant des Mega-Produzenten Luc Besson “Market” zu sich (15 Avenue Matignon) “ein cooler Platz zum rumhängen. Und ich habe ja für Luc einen Film gedreht.“

Obwohl er die meiste Zeit in den Staaten lebt, musste er seinen amerikanischen Akzent aufpolieren (er spielt einen US Botschafts-Mitarbeiter, der mit einem von John Travolta gespieltem Agenten zusammengesteckt wird), in dem er amerikanische Touristen beobachtete. Und er hat einige Ratschläge, wie amerikanische Touristen ihren nächsten Trip nach Paris angehen sollten.

“Hört mal, Pariser sind etwas arrogant. Aber so sind sie eben. Also muss man sich beherrschen, sein eignes Arroganz-Level anzupassen, so dass man rein passt. Ich habe damit kein Problem. Aber Amerikaner denken nicht so…Amerikaner im Ausland fühlen sich leicht angegriffen, auch wenn man es nicht so meint. Der Trick dabei ist einfach so arrogant zu sein, wie die Franzosen!“

Es macht ihm nichts aus, etwas härter zu sein, und wir reden hier nicht von seinen Schlagzeilen in den Klatschblättern und seine andauernden Trips in die Entzugsklinik. Der Film-Star Gig, welchen Rhys Meyers ungern als “ein Privileg” bezeichnet, besteht nicht nur aus 4 Sterne Hotels und französischer Küche. Der Dreh von The Children of Huang Shi (2008) in China zum Beispiel, war “fantastisch hart”, aufgrund der Umstände, den Stunden und der Tatsache, dass sich „chinesisches Essen in China gewaltig von chinesischem Essen sonst wo unterscheidet“.

Aber er wird bald wieder nach Paris kommen.

“Nun, aber nicht Montfermeil”, sagt er. „War dort, habe alles gesehen.“

blogs.orlandosentinel.com

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